System-Status & Marktphase – regelbasierte Einordnung
25.01.2026
Die Aktienmärkte zeigten sich in der vergangenen Woche überwiegend leicht schwächer, ohne dass bestehende mittelfristige Trends klar gebrochen wurden. Aus trendfolgender Sicht handelt es sich bislang eher um eine Konsolidierung als um eine Trendwende. Für Trendfolgestrategien bleibt daher Disziplin entscheidend: bestehende Positionen beobachten, neue Signale abwarten.





































































Die erhöhte Volatilität führte kurzfristig zu Anpassungen auf Systemebene. In stärker taktisch ausgerichteten Ansätzen kam es zu einer Absicherung bereits aufgebauter Gewinne, während strategisch längerfristige Systeme weiterhin in den übergeordneten Marktbewegungen positioniert bleiben. Insgesamt zeigt sich damit das unterschiedliche Reaktionsverhalten der Systeme in Abhängigkeit vom jeweiligen Zeithorizont.
Mehrere stark diskutierte Ereignisse hatten aus Sicht regelbasierter Trendfolgestrategien keinen nachhaltigen Einfluss auf die übergeordneten Marktbewegungen:
Für Trendfolgestrategien bleibt entscheidend, wie Märkte reagieren – nicht, was kommentiert wird.
Erhöhte Volatilität führt nicht automatisch zu neuen Trends, sondern häufig zu Zwischenbewegungen innerhalb bestehender Marktstrukturen. Für regelbasierte Strategien bedeutet das, nicht auf Nachrichten oder kurzfristige Ausschläge zu reagieren, sondern konsequent den eigenen Regeln zu folgen. Langfristiger Erfolg entsteht weniger durch schnelle Reaktionen als durch Disziplin in unruhigen Marktphasen.